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Andrew Tate im Ring

Autor/in: Julia Reiner

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Veröffentlicht am:

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Geändert am:

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Lesezeit: 5 min

Ehemaliger Kickboxer Andrew Tate mit Top G Hoodie
https://www.zdf.de/reportagen/andrew-tates-netzwerk---macht-und-missbrauch-movie-100

Emory Andrew Tate III ist eine der polarisierendsten Figuren der jüngeren Zeit. Bekannt geworden durch Social Media, Unternehmertum und provokante Aussagen, war er zunächst vor allem eines: ein professioneller Kampfsportler mit einer bemerkenswerten Karriere im Kickboxen. Dieser Beitrag beleuchtet seine sportliche Laufbahn, seine Erfolge, seine Bilanz und die Kontroversen rund um seinen Kampf- und Boxer-Record – mit Blick auf belegbare Fakten und belegte Daten.

Vom Kickbox-Kämpfer zum Social-Media-Phänomen

Geboren am 1. Dezember 1986, begann Andrew Tate bereits mit 19 Jahren seine Karriere im professionellen Kickboxen – in einer Sportart, die Kombination aus Schlag- und Tritttechniken unter einem strengen Regelwerk verlangt. Sein Stil zeichnete sich zu Beginn durch eine ungewöhnliche strategische Herangehensweise aus, die er selbst als „schachähnlich“ beschrieb: er setzte nicht nur auf rohe Kraft, sondern auf Vorhersehen und Kontrolle.


Sein Name ist seitdem über das reine Kampfsport-Umfeld hinaus populär geworden, nicht zuletzt durch seine medienwirksame Persönlichkeit und seine Präsenz auf digitalen Plattformen. Doch auch in sportlicher Hinsicht hinterließ Tate deutliche Spuren.

Kickboxing-Karriere: Zahlen, Titel, Bilanz

Gesamtrekord und Statistik

Über seine gesamte professionelle Kickbox-Karriere hinweg wird Tate mit folgendem Rekord geführt:


  • ~86 Kämpfe

  • 76 Siege

  • 9 Niederlagen

  • 1 Unentschieden

  • Zwischen 23 und 32 Siege durch Knockout


Diese Bilanz ergibt eine beeindruckende Win-Rate von nahezu 90 % – in einer Wettkampfordnung, in der selbst kleine Unterschiede in Sieg- und Niederlagenzahlen eine große Leistungsspanne darstellen.

Weltmeistertitel und große Erfolge

Tate war mehrfacher Weltmeister in unterschiedlichen Verbänden. Die bedeutendsten Titel, die er errang, waren:


  • ISKA (International Sport Karate Association) World Full-Contact Light Cruiserweight Champion – errungen 2011 gegen Jean-Luc Benoît nach einer zuvor verlorenen Begegnung.
  • ISKA (International Sport Karate Association) World Light Heavyweight Champion – 2013, ein Titel in einer höheren Gewichtsklasse, der seine Vielseitigkeit unterstrich.
  • Enfusion Live World Champion – 2014, in einem der größten internationalen Kickboxing-Veranstaltungen jener Zeit.

Diese Weltmeistertitel – zwei unter ISKA, einer unter Enfusion und ein nationaler Titel – gelten als legitime Erfolge in der globalen Kickboxing-Szene.

Wichtige Kämpfe und Wendepunkte

Ein professioneller Kampfsportler definiert sich nicht nur durch Siege, sondern auch durch herausfordernde Begegnungen.

Aufstiege und Comebacks

Jean-Luc Benoît Rivalität: Nach einer Punktniederlage in einem früheren Kampf gelang Tate im Rückkampf ein spektakulärer Knockout-Sieg, der ihm seinen ersten Weltmeistertitel einbrachte.

Erfolg gegen Vincent Petitjean: Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war der Sieg über diesen erfahrenen Gegner, der ihm einen weiteren internationalen Titelgürtel einbrachte.

Herausforderungen und Niederlagen

Wie jeder echte Kämpfer erlebte Tate auch Rückschläge. So unterlag er Sahak Parparyan im Kampf um den It’s Showtime 85MAX-Titel, einem bedeutenden internationalen Wettbewerb per Entscheidung.


Diese Erfahrungen zeigen nicht nur seine technischen Fähigkeiten, sondern auch seine mentale Widerstandskraft, denn Niederlagen gegen hochwertige Gegner gehören zur Entwicklung eines echten Profis dazu.

Ehemaliger Kickboxer Andrew Tate gemeinsam mit seinem Bruder Tristan Tate und seinem Securitymann bei einer Pressekonferenz
https://blogs.rdxsports.com/andrew-tate-record/

Box-Debüt und Neuorientierung

2019/2020 betrat Tate erstmals die Bühne des professionellen Boxens – ein signifikanter Schritt, da die Regeln und Techniken der Faustkampf-Boxwelt sich stark vom Kickboxen unterscheiden. 2025 trat er bei Misfits Mania gegen den Reality-TV-Star Chase DeMoor an. Der Kampf endete mit einer Mehrheitsentscheidung gegen Tate nach sechs Runden.


Diese Niederlage wurde in den Medien breit diskutiert, unter anderem wegen der großen Erfahrung des Herausforderers und des medialen Hypes um beide Kämpfer. 

Ein sportliches Vermächtnis in der Debatte

Unabhängig von persönlichen Ansichten zur Person Andrew Tate bleibt sein sportlicher Einfluss im Kickboxing unbestreitbar:


  • Die Bilanz von 76-9-1 gilt in offiziellen Quellen als belegter Rekord und wird ähnlich in internationalen Datenbanken aufgeführt.

  • Seine vier Weltmeistertitel spiegeln die Anerkennung durch etablierte Organisationen wider – auch wenn sie nicht zur allerhöchsten Rangliste wie K1 oder Glory gehören.


Gleichzeitig hat Andrew Tates öffentliche Präsenz und die spätere Box-Niederlage sein Image in der Öffentlichkeit komplexer gemacht: Für manche stehen sportliche Leistungen im Vordergrund, für andere überlagern mediale Narrative und Kontroversen den sportlichen Kontext.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Andrew Tate

Wer ist Andrew Tate?

Andrew Tate ist ein ehemaliger professioneller Kickboxer, vierfacher Weltmeister und Unternehmer. Bekannt wurde er sowohl durch seine sportlichen Erfolge als auch durch seine Präsenz in den sozialen Medien.

Welche Erfolge hat Andrew Tate im Kickboxen erzielt?

Tate gewann mehrere Weltmeistertitel, darunter den ISKA World Light Cruiserweight und Light Heavyweight Titel sowie den Enfusion Live World Champion Titel. Er gilt als einer der technisch versiertesten Kämpfer seiner Generation.

Wie war Andrew Tates Kampfstil?

Sein Stil kombinierte präzise Kopf- und Beinarbeit, kontrollierte Distanzführung und aktive Defensive. Er setzte Meidbewegungen nicht nur zur Verteidigung, sondern gezielt für Gegenangriffe und taktische Kontrolle ein.

Hat Andrew Tate auch im Boxen gekämpft?

Ja, Tate absolvierte später auch Profibox-Kämpfe, darunter das medienwirksame Match gegen Chase DeMoor, das er nach sechs Runden per Mehrheitsentscheidung verlor.

Was macht Andrew Tate für Kampfsportler heute interessant?

Seine Karriere zeigt, wie Technik, Strategie und defensive Kontrolle entscheidend für langfristigen Erfolg im Kampfsport sind. Athleten können von seinen Methoden lernen, um Beweglichkeit, Timing und taktische Intelligenz zu entwickeln.

Fazit

Andrew Tate gehört zu jener speziellen Gruppe von Athleten, deren Karriere weit über das Sportliche hinauswirkt. Seine Kickbox-Bilanz von etwa 76 Siegen bei 9 Niederlagen und einem Unentschieden ist beeindruckend und wird durch mehrere Weltmeistertitel untermauert.


Gleichzeitig zeigt sein später Einstieg in das professionelle Boxen und die mediale Präsenz, wie vielfältig und wandelbar der Weg eines modernen Kampfsportlers sein kann.

Ausgewählte Quellen

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CMO bei Phantom Athletics Julia Reiner

Zur Autorin dieses Artikels

Julia Reiner ist Chief Marketing Officer (CMO) & Autorin bei Phantom Athletics. Mit ihrem BSc (WU) und Diplom in (Kraft)training & Ernährung sowie Erfahrung im Kampfsport teilt sie praxisnahe Tipps zu Fitness, Sport und Ernährung.

Zur Autorenseite von Julia Reiner
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Hast du Fragen zu diesem Thema?

Andrew Tates Karriere zeigt eindrucksvoll, wie entscheidend technische Finesse, Beweglichkeit und defensive Präzision im Kampfsport sind. Kopf- und Beinarbeit, kontrollierte Distanzführung und gezielte Meidbewegungen sind nicht nur taktische Werkzeuge im Ring, sondern prägende Faktoren für langfristigen Erfolg.


Bei Phantom Athletics wird genau diese Philosophie umgesetzt: Mit praxisnahen Trainingskonzepten werden Schlag-, Ausweich- und Verteidigungsbewegungen systematisch geschult, sodass Athleten Kontrolle, Effizienz und nachhaltige Leistungsentwicklung im Ring entwickeln – ganz im Geiste der strategischen Meisterschaft, die auch Andrew Tates sportliche Karriere auszeichnet.

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