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Fighting Fit über die Weihnachtsfeiertage

Autor/in: Julia Reiner

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Veröffentlicht am:

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Geändert am:

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Lesezeit: 5 min

Phantom Athletics Weihnachtsmann

Die Weihnachtszeit gilt für viele Athleten als Phase des Stillstands: volle Terminkalender, Reisen, Familienfeiern und der Bruch gewohnter Routinen. Doch gerade für Kampfsport-Athleten kann diese Zeit – richtig genutzt – zu einer Phase der Regeneration, technischen Verfeinerung und mentalen Schärfung werden. 


Wir von Phantom Athletics verstehen Training nicht nur als physische Belastung, sondern als ganzheitlichen Prozess. Dieser Guide zeigt, wie Athleten auch über die Feiertage „fighting fit“ bleiben: mit kompakten, intensiven Workouts, die überall durchführbar sind und Körper wie Geist in Balance halten.

Weniger Umfang, mehr Qualität: Das Prinzip des Xmas-Trainings


Während der Wettkampfsaison dominieren hohe Intensitäten und strukturierte Wochenpläne. Die Feiertage hingegen verlangen nach Flexibilität. Ziel ist nicht Leistungsmaximierung, sondern der Erhalt von Explosivität, Beweglichkeit und Timing. Kurze Einheiten von 20–40 Minuten reichen vollkommen aus, wenn sie klar strukturiert und fokussiert sind.


Der Schlüssel liegt in drei Säulen:

  • Schattenboxen zur technischen Präzision

  • Heavy-Bag- oder Ersatz-Drills für Power und Kondition

  • Mobility & Recovery für Langlebigkeit im Sport

Schattenboxen: Technik, Rhythmus und mentale Schärfe


Shadowboxing ist das unterschätzte Herzstück jedes Kampfsports. Ohne Ablenkung und ohne äußeren Widerstand entsteht Raum für saubere Technik und bewusste Bewegung. Gerade über die Feiertage bietet es maximale Freiheit: kein Gym, kein Equipment, kein Zeitdruck.


Ein hochwertiges Xmas-Shadowboxing ist nicht hektisch, sondern kontrolliert. Der Fokus liegt auf:


  • sauberer Fußarbeit

  • bewusster Gewichtsverlagerung

  • Kombinationen mit klarer Intention

  • defensiven Bewegungen (Slips, Rolls, Pullbacks)


Empfohlen werden 3–5 Runden à 3 Minuten, mit jeweils einer Minute aktiver Pause. In dieser Pause kann bewusst geatmet oder leicht mobilisiert werden. Fortgeschrittene Athleten visualisieren dabei konkrete Gegner oder Kampfszenarien – ein mentales Training, das nachweislich neuronale Muster stärkt.

Heavy-Bag-Drills – oder kreative Alternativen


Nicht jeder Athlet hat über Weihnachten Zugriff auf einen Sandsack. Doch auch hier gilt: Anpassungsfähigkeit ist eine Kernkompetenz im Kampfsport. Diese Formen erhalten die neuromuskuläre Ansteuerung und verhindern den typischen „Rost“, der nach längeren Pausen entsteht.


Klassische Heavy-Bag-Struktur (falls verfügbar):

Runde 1: Boxen-only, Fokus auf Präzision

Runde 2: Kicks & Knees, saubere Distanzen

Runde 3: Power-Kombinationen (30 Sek. on / 30 Sek. off)

Runde 4: Clinch-Work (Knees, Frames, Kontrolle)

Alternativen ohne Sandsack:

Isometrische Schlag- und Kick-Haltepositionen

Explosive Burpees + Kombinationen (z. B. 5 Burpees → 10 Schläge)

Plyometrische Push-Ups kombiniert mit Kicks in die Luft

Resistance-Band-Strikes

Mobility & Regeneration: Der oft vergessene Leistungstreiber


Hohe Trainingslasten hinterlassen Spuren: verkürzte Hüftbeuger, verspannte Wirbelsäule, eingeschränkte Sprunggelenke. Die Feiertage sind der ideale Zeitpunkt, um dem Körper etwas zurückzugeben.


Ein durchdachtes Mobility-Programm verbessert nicht nur Bewegungsumfang, sondern auch Kraftübertragung und Verletzungsprävention. Besonders relevant für Kampfsportler sind:


  • Hüften (Internal/External Rotation)

  • Brustwirbelsäule

  • Sprunggelenke

  • Nacken- und Schultergürtel


Bereits 15–20 Minuten täglich reichen aus. Atemtechniken (z. B. Nasenatmung, verlängerte Ausatmung) verstärken den parasympathischen Effekt und unterstützen die Regeneration auf hormoneller Ebene.

Mentale Stärke: Training zwischen Disziplin und Gelassenheit


Weihnachten ist keine Zeit für ein extremes Kaloriendefizit oder für zwanghafte Perfektion. Im Gegenteil: Athleten profitieren langfristig von mentaler Flexibilität. Ein bewusster Umgang mit Ernährung, Schlaf und sozialen Momenten fördert die psychische Resilienz – ein entscheidender Faktor im Kampfsport.


Disziplin zeigt sich nicht darin, alles zu kontrollieren, sondern darin, Prioritäten zu setzen: kurze, intensive Einheiten, ausreichend Schlaf, bewusste Pausen. Wer das beherrscht, startet nicht nur körperlich, sondern auch mental gestärkt ins neue Trainingsjahr.

MMA-Fighter Brad Jean-Elie mit Phantom Athletics Hoodie beim Schattenboxen

FAQ – Fighting Fit über die Feiertage

Reicht ein kurzes Training über die Feiertage wirklich aus?

Ja. Entscheidend ist nicht die Dauer, sondern die Qualität. Kurze, fokussierte Einheiten von 20–40 Minuten reichen aus, um Technik, Grundkondition und Beweglichkeit zu erhalten. Gerade im Kampfsport können gezielte Reize Leistungsabfälle effektiv verhindern.

Was tun, wenn kein Gym oder Equipment verfügbar ist?

Kampfsportler sind nicht auf Geräte angewiesen. Shadowboxing, plyometrische Übungen, isometrische Haltepositionen und Mobility-Arbeit ermöglichen ein vollständiges Training – im Wohnzimmer, Hotelzimmer oder sogar draußen.

Sollte über Weihnachten komplett pausiert werden?

Eine vollständige Pause ist nicht zwingend notwendig und für viele Athleten sogar kontraproduktiv. Sinnvoller ist ein reduzierter Trainingsumfang mit Fokus auf Technik, Beweglichkeit und aktive Regeneration. Das unterstützt sowohl die körperliche als auch die mentale Frische.

Wie oft sollte während der Feiertage trainiert werden?

Drei bis fünf Einheiten pro Woche sind ideal. Diese können flexibel gestaltet werden und müssen nicht an feste Tage gebunden sein. Entscheidend ist Regelmäßigkeit, nicht starre Planung.

Wie lässt sich Training mit Feiern und Familienzeit vereinbaren?

Indem Training als kurzer, bewusster Bestandteil des Tages eingeplant wird – etwa morgens oder zwischen Terminen. Diese Herangehensweise reduziert Stress und erlaubt es Athleten, die Feiertage zu genießen, ohne das sportliche Niveau zu verlieren.

Fazit


Die Feiertage müssen kein Trainingsloch sein. Mit intelligent geplanten, kompakten Einheiten bleiben Athleten leistungsfähig, beweglich und fokussiert. Shadowboxing schärft Technik und Geist, Heavy-Bag-Drills – oder deren Alternativen – erhalten Power und Kondition, während Mobility den Körper langfristig schützt.


Phantom Athletics steht für diesen ganzheitlichen Ansatz: Leistung entsteht nicht nur im Gym, sondern in der Fähigkeit, sich anzupassen. Wer das versteht, bleibt das ganze Jahr über „fighting fit“.

Ausgewählte Quellen


Phantom Athletics Bestseller

CMO bei Phantom Athletics Julia Reiner

Zur Autorin dieses Artikels

Julia Reiner ist Chief Marketing Officer (CMO) & Autorin bei Phantom Athletics. Mit ihrem BSc (WU) und Diplom in (Kraft)training & Ernährung sowie Erfahrung im Kampfsport teilt sie praxisnahe Tipps zu Fitness, Sport und Ernährung.

Zur Autorenseite von Julia Reiner
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Hast du Fragen zu diesem Thema?

Wenn ambitionierte Kampfsport-Athleten auch während der Weihnachtszeit "fighting fit" bleiben, ihre Leistungsfähigkeit erhalten und gleichzeitig einen entspannten, realistischen Umgang mit familiären Verpflichtungen und Regeneration pflegen möchten, führt kein Weg an klaren Trainingsstrategien, smarter Belastungssteuerung und mentaler Ausgeglichenheit vorbei.


Wer sein Gym, sein Trainerteam oder seine Athleten in dieser Zeit unterstützen möchte – sei es durch strukturierte Xmas-Trainingspläne, effektive Home-Workouts, Shadowboxing-Konzepte, Heavy-Bag-Alternativen oder regenerative Mobility- und Atemroutinen – sollte auf trainingswissenschaftlich fundierte Prinzipien setzen und Tools nutzen, die Athleten langfristig stärker machen.


Genau diese Herangehensweise verfolgen auch Phantom-Athleten: Sie nutzen die Feiertage nicht als Unterbrechung, sondern als strategische Phase zur technischen Verfeinerung, körperlichen Balance und mentalen Schärfung – und schaffen so die Grundlage für einen leistungsstarken Start ins neue Trainingsjahr.


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