Österreichische UFC-Fighter
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Mixed Martial Arts hat sich in den letzten Jahren von einer Nischensportart zu einem globalen Phänomen entwickelt. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Ultimate Fighting Championship (UFC), die weltweit als höchste Liga des MMAs gilt. Wer es in die UFC schafft, gehört zweifellos zur Elite des Sports. Auch Österreich hat inzwischen mehrere Kämpfer hervorgebracht, die den Sprung in diese prestigeträchtige Organisation geschafft haben. Obwohl die österreichische MMA-Szene vergleichsweise klein ist, haben einige Athleten international beeindruckende Karrieren aufgebaut und den Kampfsport im Land entscheidend geprägt.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über österreichische MMA-Fighter, die in der UFC gekämpft haben oder aktuell dort aktiv sind.
Inhaltsverzeichnis
Der bekannteste österreichische MMA-Kämpfer der Gegenwart ist Aleksandar Rakić. Der in Wien geborene Halbschwergewichtler gehört seit Jahren zur erweiterten Weltspitze seiner Division.
Rakić begann seine sportliche Laufbahn zunächst im Kickboxen, bevor er sich vollständig dem Mixed Martial Arts widmete. Nach einer erfolgreichen Karriere auf europäischen Events erhielt er 2017 einen Vertrag bei der UFC. Dort etablierte er sich schnell als gefährlicher Striker mit starken Lowkicks und explosiver Knockout-Power. Besonders spektakulär war sein Knockout-Sieg gegen Jimi Manuwa, der ihm internationale Aufmerksamkeit brachte. Durch weitere Siege gegen Top-Gegner kämpfte sich Rakić zeitweise bis auf Platz fünf der UFC-Rangliste im Halbschwergewicht vor und galt als möglicher Titelanwärter.
Bis heute ist er der international erfolgreichste MMA-Kämpfer aus Österreich.
Ein relativ neuer Name auf der großen Bühne ist Bogdan Grad. Der Federgewichtskämpfer erhielt seinen UFC-Vertrag nach starken Leistungen in der Dana White Contender Series.
Grad hat eine lange Amateurkarriere im internationalen MMA hinter sich und gewann unter anderem eine Bronzemedaille bei den International Mixed Martial Arts Federation (IMMAF)-Europameisterschaften. Seine Leistungen machten ihn zu einem der spannendsten österreichischen Talente seiner Generation.
Sein UFC-Debüt im Jahr 2025 gewann er durch TKO gegen Lucas Alexander. Mit seiner aggressiven Kampfweise und starken Finishing-Quote gilt Grad als einer der Athleten, die künftig das österreichische MMA international stärker vertreten könnten.
Ein weiterer bekannter Kämpfer mit österreichischer Verbindung ist Ismail Naurdiev. Der in Tschetschenien geborene Athlet wuchs in Österreich auf und entwickelte sich dort zu einem der größten MMA-Talente des Landes.
Unter dem Spitznamen „Austrian Wonderboy“ kämpfte Naurdiev zunächst in europäischen Organisationen wie Absolute Championship Berkut (ACB) und BRAVE CF, bevor er einen Vertrag bei der UFC erhielt. Sein Kampfstil basiert stark auf Wrestling und aggressivem Grappling.
Durch seine dynamischen Kämpfe und seinen offensiven Stil wurde Naurdiev schnell zu einem Publikumsliebling unter europäischen MMA-Fans.
Der Pionier unter den österreichischen UFC-Kämpfern ist Nandor Guelmino. Der Wiener Schwergewichtler debütierte 2013 in der UFC und war damit einer der ersten Athleten aus Österreich, der in der Organisation kämpfen durfte.
Mit seinem kraftvollen Grappling-Stil und seiner physischen Präsenz gehörte Guelmino zu den frühen Vertretern der österreichischen MMA-Szene auf internationaler Bühne. Auch wenn seine UFC-Karriere relativ kurz war, gilt er als wichtiger Wegbereiter für spätere Generationen.
Ein weiterer UFC-Veteran mit enger Verbindung zu Österreich ist Mairbek Taisumov. Der Leichtgewichtskämpfer lebte und trainierte viele Jahre in Wien und stand zwischen 2014 und 2020 bei der UFC unter Vertrag.
Taisumov machte sich besonders durch seine spektakulären Knockouts einen Namen. Mehrere seiner Siege wurden zu Highlights der europäischen MMA-Szene. Trotz einer starken Siegesserie kam es nie zu einem Titelkampf, doch sein Einfluss auf die Popularität des Sports in Österreich war enorm.
Obwohl Österreich im Vergleich zu großen MMA-Nationen eine kleinere Szene besitzt, wächst das Interesse an diesem Sport kontinuierlich. Gyms in Wien, Graz und Salzburg bringen immer mehr Nachwuchstalente hervor, die international kämpfen.
Kämpfer wie Aleksandar Rakić, Bogdan Grad oder Ismail Naurdiev zeigen, dass Athleten aus Österreich durchaus das Potenzial haben, sich auf der größten MMA-Bühne der Welt zu behaupten.
Mit steigender Popularität des Sports und einer professionelleren Infrastruktur stehen die Chancen gut, dass in Zukunft noch mehr österreichische Kämpfer den Weg in die UFC finden werden.
Mehrere Kämpfer mit österreichischem Bezug standen bereits im Oktagon der UFC. Zu den bekanntesten zählen Aleksandar Rakić, Bogdan Grad, Ismail Naurdiev, Nandor Guelmino und Mairbek Taisumov. Sie haben den österreichischen MMA-Sport international repräsentiert und den Weg für kommende Generationen geebnet.
Der erfolgreichste österreichische UFC-Athlet ist bislang Aleksandar Rakić. Der Halbschwergewichtler kämpfte sich zeitweise bis in die Top 5 seiner Gewichtsklasse vor und besiegte mehrere hochrangige Gegner.
Ja, unter anderem steht Aleksandar Rakić weiterhin im Kader der Ultimate Fighting Championship. Außerdem gehört mit Bogdan Grad eine neue Generation österreichischer Kämpfer zur Organisation.
Als einer der ersten Athleten aus Österreich kämpfte Nandor Guelmino im Jahr 2013 in der UFC. Sein Einstieg gilt als wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des österreichischen MMAs.
Im Vergleich zu Ländern wie den USA oder Brasilien ist die Szene noch kleiner, wächst jedoch stetig. Durch Kämpfer wie Aleksandar Rakić und internationale Veranstaltungen der Ultimate Fighting Championship steigt das Interesse an Mixed Martial Arts in Österreich kontinuierlich.
Auch wenn Österreich im internationalen Vergleich keine große MMA-Nation ist, hat das Land dennoch bemerkenswerte Athleten hervorgebracht, die den Sprung in die weltweit größte Organisation des Sports geschafft haben. Kämpfer wie Aleksandar Rakić haben bewiesen, dass österreichische Fighter auf höchstem Niveau mithalten können und sogar zur Weltspitze ihrer Gewichtsklasse gehören. Gleichzeitig zeigen Athleten wie Bogdan Grad oder Ismail Naurdiev, dass auch die nächste Generation bereits bereitsteht, um international für Aufmerksamkeit zu sorgen.
Pioniere wie Nandor Guelmino und Mairbek Taisumov haben zudem früh den Weg für spätere Kämpfer geebnet und dazu beigetragen, dass Mixed Martial Arts in Österreich zunehmend an Popularität gewinnt.
Mit wachsenden Trainingsmöglichkeiten, professionelleren Strukturen und einer immer größer werdenden Kampfsport-Community stehen die Chancen gut, dass in den kommenden Jahren weitere Talente aus Österreich den Weg in die Ultimate Fighting Championship finden werden. Die bisherigen UFC-Athleten aus Österreich haben jedenfalls gezeigt, dass der Traum vom größten Oktagon der Welt auch für Kämpfer aus der Alpenrepublik erreichbar ist.