Der Name Johnny Just Bur steht für Disziplin, Hingabe und kompromisslose Arbeit auf der Matte. Seine Reise im Ringen begann im Jahr 2004 – ausgelöst durch Freunde, die ihn erstmals mit ins Gym nahmen. Was als neugieriger Einstieg begann, entwickelte sich rasch zu einer Berufung, die sein Leben bis heute prägt.
Der französische Athlet misst 180 cm, kämpft aktuell in der 82-kg-Klasse (mit möglicher Gewichtsanpassung in naher Zukunft) und repräsentiert die Fédération Française de Lutte (French Wrestling Federation) auf internationalem Niveau. Mit einem Alltagsgewicht von rund 86 kg vereint Johnny körperliche Robustheit mit technischer Präzision – Eigenschaften, die ihn über Jahre hinweg zu einem konstant gefährlichen Gegner gemacht haben.
Zu seinen größten Stärken zählen seine außergewöhnliche Resilienz, ein ausgeprägter Arbeitsethos sowie eine klare, strukturierte Zielorientierung. Gleichzeitig begegnet er seinen Schwächen mit bemerkenswerter Ehrlichkeit: Ein starker Hang zur Unabhängigkeit, Phasen von Unordnung und Spontanität sind Aspekte, an denen er bewusst arbeitet – denn für Johnny gehört Selbstreflexion untrennbar zum sportlichen Wachstum.
Ein besonderer Meilenstein seiner Karriere war der Gewinn der Silbermedaille bei den Europameisterschaften 2018 – ein Erfolg, der seinen Namen endgültig auf der internationalen Bühne etablierte. Auch wenn er keinen einzelnen Kampf als den „härtesten“ bezeichnet, bleibt ihm das Zagreb Open 2023 als besonders fordernd in Erinnerung – ein Turnier, das ihm sowohl physisch als auch mental alles abverlangte.
Sein Blick ist jedoch klar nach vorne gerichtet: Weltmeister 2026 – dieses Ziel steht über allem. Dafür lebt Johnny nach einem einfachen, aber kraftvollen Leitsatz:
„We work hard for that, we are ready for it.“
Neben dem Wettkampf legt er großen Wert darauf, sein Wissen weiterzugeben. An Anfänger im Kampfsport richtet er drei klare Ratschläge: sich Zeit für ein gründliches Aufwärmen zu nehmen, keine übertriebene Angst vor Verletzungen zu haben und – trotz aller Härte – stets die Freude am Sport zu bewahren.










