Der Fight-Bag-Check
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Lesezeit: 6 min
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Wenn die Tage kürzer werden, läuft das Training weiter. Im Gym treffen neue Ziele auf vertraute Routinen: konzentrierte Technikarbeit, intensive Runden und der Anspruch, mit jeder Einheit besser zu werden. Doch während der Trainingsplan längst steht, lohnt sich auch ein Blick in die Fight-Bag. Sind die Handschuhe noch in gutem Zustand? Fehlt ein zweites Rashguard? Und hält der Schienbeinschutz auch dann, wenn das Tempo steigt?
Der Oktober ist der ideale Zeitpunkt für einen Ausrüstungscheck. Wer jetzt erkennt, was vorhanden ist und was fehlt, kann zur Black Week im November gezielt nach passenden Deals Ausschau halten. Aus einer durchdachten Checkliste wird so ein Plan für das nächste Upgrade.
Inhaltsverzeichnis
Eine gut gepackte Trainingstasche beginnt mit den einfachen Dingen: passende Trainingskleidung, eine gefüllte Trinkflasche, ein eigenes Handtuch und frische Wechselkleidung. Für den Heimweg an kühlen Herbstabenden ergänzt ein Hoodie oder eine Trainingsjacke das Setup. Ein separater Beutel für verschwitzte Kleidung erleichtert es, saubere und benutzte Sachen auseinanderzuhalten.
Gerade im Kampfsport gehört Hygiene zur Trainingsroutine. Enger Körperkontakt und gemeinsam genutzte Oberflächen können die Übertragung von Hautinfektionen begünstigen. Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt deshalb unter anderem, unmittelbar nach dem Sport zu duschen, Handtücher nicht zu teilen und Trainingskleidung nach jeder Nutzung zu waschen und vollständig zu trocknen.
Nach der Einheit sollte die Tasche daher wieder ausgepackt werden. Kleidung kommt in die Wäsche, Handschuhe und Schutzausrüstung werden nach Herstellerangaben gereinigt und getrocknet. Die nächste gute Session beginnt auch mit gepflegtem Equipment.
Für das Boxtraining bilden geeignete Boxhandschuhe und sauber angelegte Bandagen die Grundlage. Sobald Sparring auf dem Plan steht, gehört auch ein gut sitzender Mundschutz dazu.
Welche Handschuhe und welches Gewicht zum Training passen, sollte mit dem Coach abgestimmt werden. Sandsackarbeit, Partnerübungen und Sparring stellen unterschiedliche Anforderungen. Entscheidend sind neben dem Einsatzzweck auch Passform, Zustand und die Vorgaben des Gyms.
Der Herbstcheck darf deshalb genauer ausfallen: Schließt der Klettverschluss zuverlässig? Sitzen die Handschuhe stabil? Sind Nähte und Polsterung intakt? Ein Springseil ergänzt die Tasche für das Aufwärmen, sofern es im Gym nicht ohnehin bereitliegt.
Im Muay Thai wird die Fight-Bag um Equipment für das Kicktraining ergänzt. Für Partnerübungen und Sparring gehören passende Schienbeinschützer auf die Liste. Sie sollten sicher sitzen und bei Bewegung möglichst wenig verrutschen. Bewegungsfreundliche Shorts, Handschuhe, Bandagen und Mundschutz vervollständigen die persönliche Grundausstattung.
Welche weiteren Protektoren benötigt werden, hängt von der Einheit und den Vorgaben des Coaches ab. Dass Schutzausrüstung einen festen Platz im Sport hat, zeigen auch die International Federation of Muaythai Associations (IFMA)-Wettkampfbestimmungen: Sie führen unter anderem Mundschutz, Schienbein-, Ellbogen- und Kopfschutz auf. Diese Wettkampfvorgaben sind allerdings keine pauschale Packliste für jede Trainingseinheit.
Striking, Takedowns, Bodenkampf: MMA verlangt eine Ausrüstung, die zum jeweiligen Trainingsschwerpunkt passt. Je nach Einheit werden Boxhandschuhe oder geeignete MMA-Trainingshandschuhe benötigt. Ein leichtes Wettkampfmodell sollte dabei nicht automatisch als passend für jede Sparringseinheit betrachtet werden. Die Auswahl erfolgt gemeinsam mit dem Coach.
Rashguard und Fightshorts ergänzen das Setup, ebenso Mundschutz und gegebenenfalls Schienbeinschützer. Für die persönliche Checkliste zählt vor allem eines: Das Equipment muss die tatsächlich trainierten Einheiten abdecken.
Für No-Gi-Grappling stehen ein gut sitzendes Rashguard und geeignete Shorts im Mittelpunkt. Beim Training im Gi kommen Gi und Gürtel hinzu.
Auf der Matte verdienen auch kleine Details Aufmerksamkeit. Für International Brazilian Jiu-Jitsu Federation (IBJJF)-No-Gi-Wettkämpfe sind beispielsweise Shorts mit offenen Taschen, Knöpfen oder Reißverschlüssen unzulässig. Diese Vorgaben liefern auch für die Auswahl der Trainingskleidung eine hilfreiche Orientierung.
Wer häufig trainiert, kann außerdem einen zweiten Satz Kleidung einplanen. So bleibt zwischen zwei Einheiten genügend Zeit zum Waschen und Trocknen.
Für jeden Punkt lässt sich festhalten, ob er bereits abgedeckt ist, ersetzt werden muss oder noch fehlt:
Zur Grundausstattung gehören Trainingskleidung, Trinkflasche, ein eigenes Handtuch und Wechselkleidung. Je nach Disziplin kommen Handschuhe, Bandagen, Mundschutz, Schienbeinschützer oder ein Gi mit Gürtel hinzu. Für kühlere Herbsttage empfiehlt sich außerdem ein warmer Überzieher für den Heimweg.
Beim Boxen stehen geeignete Boxhandschuhe und Bandagen im Mittelpunkt. Fürs Sparring gehört ein Mundschutz dazu. Muay Thai erfordert je nach Einheit zusätzlich Schienbeinschützer. Im MMA richtet sich die Auswahl der Handschuhe und Protektoren nach dem Trainingsschwerpunkt. Für Grappling werden geeignete No-Gi-Kleidung oder ein Gi mit Gürtel benötigt. Die genauen Anforderungen sollten mit dem Coach abgestimmt werden.
Nach jeder Einheit sollte die Tasche ausgepackt werden. Trainingskleidung und Handtücher werden gewaschen und vollständig getrocknet. Handschuhe und Protektoren sollten gemäß den Herstellerangaben gereinigt und getrocknet werden. Ein separater Beutel für verschwitzte Kleidung erleichtert die Trennung von sauberen und benutzten Sachen.
Ein Austausch ist sinnvoll, wenn Polsterung, Nähte oder Verschlüsse beschädigt sind oder die Ausrüstung nicht mehr zuverlässig sitzt. Besonders Schutzausrüstung sollte regelmäßig überprüft werden. Bei Unsicherheit hilft der Coach bei der Einschätzung, ob das Equipment weiterhin für die geplante Einheit geeignet ist.
Wer bereits im Oktober vorhandenes Equipment prüft, kann fehlende oder gewünschte Produkte auf einer Liste festhalten. Zur Black Week lassen sich passende Angebote dann gezielt auswählen. Ausrüstung, die für sicheres Training unmittelbar benötigt wird, sollte allerdings rechtzeitig ersetzt werden – unabhängig vom nächsten Sale.
Wer im Oktober seine Fight-Bag prüft, geht mit einem klaren Plan in den November. Vielleicht stehen neue Boxhandschuhe ganz oben auf der Liste. Vielleicht fehlt ein Rashguard für die zweite Wocheneinheit oder eine Tasche mit mehr Platz für Schutzausrüstung.
Zur Black Week bei Phantom Athletics lässt sich diese Liste dann mit den verfügbaren Angeboten abgleichen. Die besten Deals sind schließlich diejenigen, die zum eigenen Training passen und eine echte Lücke schließen. Notwendige Schutzausrüstung sollte allerdings bereits vor der nächsten entsprechenden Einheit einsatzbereit sein.
Bis dahin steigt die Vorfreude: Die Liste ist vorbereitet, die nächsten Ziele sind gesetzt — und das nächste Upgrade wartet schon am Horizont.
IMMAF: IMMAF and RDX Sports Enter Global Partnership, 13.09.2023, Angaben zur Wettkampfausrüstung.
IBJJF: Uniform Requirements, Abschnitt „No-GI Jiu-Jitsu Uniform Requirements“.